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Die Treffpünkte - Teamgeist mit Spaß

 

 

Im Jahr 1981 erfüllte sich Ingrid Straka, Hausfrau und Mutter zweier Kinder, einen Traum aus Jugendtagen, scharte eine Handvoll theaterbegeisterter Menschen um sich und gründete die „Treffpünkte“.

 

Die Theatergruppe fand ihre Bleibe im neu gebauten Andritzer Begegnungs- Centrum (ABC), wo sie ein weiterer Beitrag zum kulturellen Treffpunkt des Centrums sein wollte.

 

Als erster Regisseur fand sich Walther M. Fath, von Beruf Reisekaufmann mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung unter anderem im Theater im Keller. Bei der ersten Produktion handelte es sich um ein Märchen aus seiner Feder: „König Vergeßlich“. Es folgten Stücke von Carlo Goldoni, Noel Coward, Johann Nepomuk Nestroy, Manfred Hausmann und Ludwig Thoma.

 

Später ging man zu Boulevardkomödien über. Aber auch Bühnen-Klassiker wie „Einen Jux will er sich machen“ oder „Pension Schöller“ fanden sich auf dem Spielplan. Unter der Regie von Nikolaus Lechthaler zeigte man in den letzten Jahren sehr erfolgreich „Oscar“, „Keine Leiche ohne Lily“, „Hier kocht der Chef“ und die Grazer Erstaufführung von Gerd Linkes „Der steirische Faust“.

2004 kam Gerd Linkes „Weh dem, der nicht lügt“ zur Uraufführung. 2005 setzte man auf Woody Allens „Vorsicht, Trinkwasser“.

 

Nachdem der Spielplan lange Zeit von der Sommerproduktion allein bestritten wurde, so begann man 1997 mit der Aufführung von Kabarettprogrammen zur Faschingszeit, um Publikum und Spielern die lange Winterpause zu verkürzen. Zwischenzeitlich wurden auch Lesungen an ausgewählten Spielorten veranstaltet.

 

Seit 1996 wird die Gruppe von Ulrike Brandl und Irmgard Angerbauer geleitet.

 

Immer noch ist das ABC die Heimstatt der „Treffpünkte“, immer noch ist „die alte Garde“ vertreten, doch kamen im Laufe der Zeit viele junge „Theaternarren“ dazu, die im richtigen Maß für frischen Wind sorgen. Auch die Spielorte blieben nicht allein auf das ABC beschränkt. - Etwas Anderes hingegen wird sich nie ändern. Die Freude am Theater, die eine Gruppe von Enthusiasten immer wieder dazu bringt, Freizeit, Familie und oft auch Beruf hintanzustellen und sich ganz den Treffpünkten zu widmen.